Brettchenweberei ist eine sehr alte Technik, um Kleidungsstücke zu verzieren und Webkanten für Stoffe anzulegen. Sie ist im europäischen, asiatischen und orientalischen Raum verbreitet gewesen
Das zur Zeit älteste bekannte Brettchen wurde in Susa (Piemont) gefunden und wird auf das 3Jht. v.Chr. datiert. In Italien wurde der bisher älteste Fund eines Brettchengewebes gemacht. Er wird auf das 8.Jh. v.Chr. datiert und stammt aus einem Grab der Nekropole Sasso di Fubara.
Bis ins 15.Jh wurde diese Technik in Mitteleuropa genutzt und verschwand langsam. In vielen anderen Ländern ist die Tradition der Brettchenweberei jedoch ungebrochen bis heute erhalten geblieben.
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Borte, rot -gelb mit Rautenmuster
Mit 10 Brettchen gewobene Borte in Einzugmuster, Material: Wolle, Farben: rot und gelb, Muster: Raute, Breite ca. 1,8cm, max. Länge ca. 7,6m.
Von vorchristlicher Zeit an bis ins 15.Jh. waren brettchengewebte Borten eine Verzierung an vielen Kleidungsstücken, z. Bsp. Cotten und Mänteln.